Bluthochdruck

Bluthochdruck

Beim Bluthochdruck, in der Fachsprache als arterielle Hypertonie bezeichnet, ist der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht. Wenn der Bluthochdruck nicht durch andere Krankheiten verursacht worden ist, spricht man von einer primären Hypertonie. Deutlich seltener ist die sekundäre Hypertonie, die Folge von Erkrankungen, etwa der Nieren, Nebennieren oder der Schilddrüse, ist.

Durch den ständig zu hohen Blutdruck wird das Herz belastet, die Gefäße werden verengt und eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) beschleunigt, wodurch wiederum die Durchblutung beeinträchtigt wird. Mögliche Folgen eines Bluthochdrucks sind Nieren- und Augenerkrankungen, Herzschwäche, Schlaganfall und Herzinfarkt. Jeder zweite Todesfall in Deutschland hängt mit der Diagnose Bluthochdruck zusammen.

Anfangs verursacht die Erkrankung meist keine Beschwerden und bleibt von den Betroffenen – etwa 55% der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland – lange unbemerkt. Im weiteren Verlauf treten Allgemeinbeschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder -stolpern, Nervosität, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und nachlassende Leistungsfähigkeit auf. Wird der Bluthochdruck aufgrund regelmäßiger Vorsorgemaßnahmen rechtzeitig erkannt, sind die Chancen für eine erfolgreiche Therapie sehr gut und der Blutdruck kann durch eine medikamentöse Behandlung sowie optimierte Ernährung und ein individuelles Bewegungsprogramm deutlich gesenkt werden. Über unsere Vorsorgemaßnahmen informieren wir Sie gern.

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