Krampfadern
Krampfadern
Bis in die kleinsten Verästelungen des Körpers pumpt das Herz Blut. Über oberflächliche und tiefe Venen, die miteinander verbunden sind, muss es aus den Beinen gut eineinhalb Meter zum Herzen zurückfließen. Dabei verhindern die Venenklappen, dass das zum Herzen geleitete Blut gemäß der Schwerkraft wieder zurückfließt – bei einsetzender Strömungsumkehr schließen sie sich wie Ventile. Risikofaktoren für eine Beeinträchtigung der Venenfunktion können mangelnde Aktivität, langes Sitzen, Rauchen, Übergewicht sowie eine angeborene Bindegewebsschwäche sein.
Die Folge ist ein Blutstau in den Venen, der die zarten Venenklappen irreparabel beschädigt, so dass sie nicht mehr ausreichend schließen können. Das Blut versackt in den Beinen, die Venen überdehnen sich, die feinen Äderchen werden zu Besenreisern und die größeren Venen zu Krampfadern. Symptome sind Schwere-, Müdigkeits- und Spannungsgefühle in den Beinen. Auftreten können auch Juckreiz, Fuß- und Wadenkrämpfe, Wasseransammlungen in den Beinen und in einem späteren Stadium Geschwüre.
Von behandlungsbedürftigen Krampfadern (Varikose) betroffen sind in Deutschland etwa 25 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer. Bei rechtzeitiger Diagnose kann jedoch mittels verschiedener, individuell angepasster Therapien mit sehr guten Erfolgen in den Krankheitsverlauf eingegriffen werden. Die HANSERAD-Radiologie hält hierfür modernste Verfahren bereit wie die Dopplersonographie, die farbkodierte Duplexsonographie, die Phlebographie und Therapie mittels Laser.
Mehr Informationen zur Behandlung von Gefäßerkrankungen finden Sie auch unter dem Link Gefäßzentrum.