Osteoporose
OSTEOPOROSE
Zu den gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zählt die Osteoporose, die auch als Knochenschwund bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Skelettsystems, gekennzeichnet durch eine geringe Knochenmasse und einen raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Durch die verminderte Knochendichte steigt die Gefahr von Knochenbrüchen massiv an. Jährlich erleiden 4% bis 5% der Osteoporose-Patienten eine Fraktur.
In Deutschland sind 26% der über 50jährigen von einer Osteoporose betroffen, insgesamt 7,8 Millionen Menschen. Aufgrund des demographischen Wandels werden in 10 Jahren voraussichtlich 40% der über 50jährigen betroffen sein. Risikofaktoren für eine Osteoporose sind einseitige Ernährung, Vitamin D- und Calciummangel, Rauchen, Alkoholkonsum, mangelnde Bewegung und Übergewicht. Untergewichtige Menschen sind ebenfalls gefährdet, da das Fettgewebe ein wichtiger Produktionsort und Speicher für Hormone wie beispielsweise Östrogen ist. Somit weisen sie häufig einen zu niedrigen Spiegel für die Knochen essentieller Hormone auf.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Osteoporose verläuft zunächst unbemerkt, kann aber im Fall von Knochenbrüchen eine erhebliche Krankheitsbelastung durch Schmerzen, Bettlägerigkeit bis hin zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit nach sich ziehen.
Durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen kann im Fall einer Osteoporose der Krankheitsverlauf durch medikamentöse Therapien und Umstellungen im Lebenswandel sehr positiv beeinflusst werden. Wir beraten Sie gern.