Herzinfarkt
Herzinfarkt
Statistisch gesehen erleidet jeder dritte Deutsche einen Herzinfarkt. Zunehmend betroffen sind jüngere Patienten (15 Prozent jünger als 45 Jahre) und Frauen (ca. 30 Prozent). Ein Herzinfarkt resultiert aus dem Absterben von Teilen des Herzmuskels aufgrund einer Durchblutungsstörung, meist aufgrund eines durch ein Blutgerinnsel verengten Herzkranzgefäßes. Bei einem Viertel aller Herzinfarkte treten nur geringe oder keine Beschwerden auf. Das ansonsten vorrangige Symptom ist ein plötzlich auftretender, mehr als 20-minütiger und meist starker Schmerz im Brustbereich, der in die Schultern, Arme, den Unterkiefer und Oberbauch ausstrahlen kann. Häufig sind auch Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen. Wichtig ist, bei Verdacht auf einen Herzinfarkt umgehend einen Notarzt zu rufen.
Zu den Risikofaktoren für einen Herzinfarkt zählen Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, ein erhöhter LDL- sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte sowie erbliche Vorbelastungen. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Verengungen der Herzkranzgefäße rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden, um einen Herzinfarkt zu vermeiden.