Mamma-Zentrum
Zentrum Für Mammadiagnostik
Vorsorgen statt Heilen
Rechtzeitig erkannt können heutzutage viele Krankheiten mit schonenden Behandlungsmethoden geheilt werden. Im fortschreitenden Verlauf sinken jedoch die Heilungschancen und aggressivere Therapien müssen gewählt werden. Dies gilt in besonderem Maße für Krebserkrankungen, die nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland darstellen. Dabei ist der Brustkrebs die häufigste bösartige Tumorerkrankung in den industrialisierten Ländern und die häufigste Krebstodesursache bei Frauen.
Auf diesen Seiten informieren wir Sie über Methoden der Brustkrebs-Vorsorge – denn eine rechtzeitige Diagnose kann Leben retten.
Brustkrebs
Brustkrebs stellt bei Frauen die häufigste Krebsart dar. Etwa jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Mittlerweile sind auch immer häufiger junge Frauen betroffen: In der Altersgruppe der 25 bis 44-Jährigen stieg die Erkrankungsrate in den letzten Jahren um 30 Prozent. Rechtzeitig erkannt ist Brustkrebs in den Frühstadien mit relativ schonenden Methoden bei 80 von 100 Betroffenen heilbar. Im späteren Verlauf jedoch kann eine Brustamputation häufig nicht vermieden werden und das Sterberisiko steigt. Insgesamt überlebt ein Drittel der Betroffenen die Krankheit nicht.
Ursache
Die Ursachen des Brustkrebses sind noch nicht hinreichend geklärt. Als sicher gilt, dass eine gesunde Ernährung, Sport und hormonelle Einflüsse durch beispielsweise lange Stillzeiten eine vorbeugende Wirkung haben. Übergewicht, Nikotin, erhöhter Alkoholkonsum und eine länger andauernde Hormonersatztherapie können das Brustkrebs-Risiko erhöhen.
Vorsorge
Mit zunehmendem Alter und bei erblicher Vorbelastung werden wegen des steigenden Erkrankungsrisikos regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen empfohlen, die an die individuellen Bedürfnisse der Patientin angepasst werden. Hierbei können regelmäßige Selbstuntersuchungen mittels Abtasten der Brust, jährliche Brusttastuntersuchungen durch den Frauenarzt sowie Untersuchungen mittels Screening-Mammographie (Röntgen), Sonographie (Ultraschall) und MR-Mammographie (Kernspintomographie) einander ergänzen. Eine Screening-Mammographie wird für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Deutschland im Zweijahres-Rhythmus kostenlos angeboten. Häufig verkannt wird, dass auch Männer an Brustkrebs erkranken können. Gerade bei familiärer Vorbelastung sollten auch sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen.
Symptome
Zeitnah einen Arzt aufsuchen sollten Sie bei folgenden Brustveränderungen: Knoten, eingezogene Brustwarzen, Absonderungen aus einer Brustwarze, Verdichtungen oder Verhärtungen in der Achselhöhle, kleine punktförmige Grübchen, nicht abklingende Hautrötungen, einseitige brennende Schmerzen und Änderungen in Form, Größe und Beweglichkeit der Brust.
Das Zentrum für Mammadiagnostik
Das Zentrum für Mammadiagnostik der HANSERAD Radiologie am Bethesda Krankenhaus Bergedorf kooperiert mit der Gynäkologie, der Onkologie und der psychonkologischen Beratung des Krankenhauses. Neben unseren Radiologen steht Ihnen mit Martina Dincel eine erfahrene Gynäkologin mit dem Schwerpunkt Mammadiagnostik und langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen zur Seite. Sie bietet neben der bildgebenden und feingeweblichen Abklärung auffälliger Befunde eine Brustsprechstunde an. Ihre weiteren Schwerpunkte umfassen die apparative und invasive Diagnostik sowie die Beratung bei der präoperativen Diagnostik.
Diagnostik
Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Brustkrebsvorsorge. Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten Ihre Brust untersuchen zu lassen:
Bei einem krebsverdächtigen Knoten in der Brust entnehmen wir mittels Stanzbiopsie einen Gewebezylinder aus der verdächtigen Körperregion zum Zweck einer feingeweblichen (histologischen) Untersuchung. Alternativ verwenden wir die Vakuumbiopsie, bei der mittels einer gefensterten Hohlnadel durch Vakuumsog eine Gewebeprobe entnommen wird.
Sie können sich auch in unserer Brustsprechstunde individuell über die Diagnositk- und Behandlungsmethoden beraten lassen.