Tumor-Zentrum

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Rechtzeitige Diagnose für bessere Heilungschancen

Krebs stellt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland dar. Hier erkranken jährlich etwa 450.000 Menschen, davon rund 204.000 Frauen und 246.000 Männer. Frauen sind am häufigsten von Brustkrebs betroffen, gefolgt von Lungen- sowie Dick- und Enddarmkrebs. Männer leiden am häufigsten unter Lungen-, Dick- und Enddarm- sowie Prostatakrebs. Drei Viertel der Erkrankungen treten im Alter von über 60 Jahren auf. Bei den meisten Krebsarten ist die Früherkennung für eine erfolgreiche Behandlung von grundlegender Bedeutung. Rechtzeitig diagnostiziert und abhängig von Art und individueller Krankheitsgeschichte sowie Veranlagung ist Krebs bei 55 Prozent der Betroffenen heilbar.

Krebs verursacht gerade im Anfangsstadium kaum Schmerzen und wird deshalb häufig erst diagnostiziert, wenn er bereits weit fortgeschritten ist. Je früher Krebs erkannt wird, umso besser sind jedoch die Heilungs- und somit die Überlebenschancen. Zudem kann ein Behandlungserfolg häufig mit schonenderen Methoden erzielt werden. Mehr als die Hälfte der Betroffenen überleben eine Krebserkrankung und seit 15 Jahren wird in Deutschland und in den USA sogar ein Sinken der Krebssterblichkeit beobachtet. Die Gründe sind vermutlich die optimierte und zunehmend verbreitete Krebsfrüherkennung und sinkende Raucherzahlen.

Krebs-Ursachen

Die Ursachen, die letztendlich zu einer Krebserkrankung führen, sind nicht vollständig geklärt. Allerdings können zahlreiche Risikofaktoren definiert werden, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Als Hauptursache unter den vermeidbaren Risikofaktoren gilt der Tabakkonsum, insbesondere das Zigarettenrauchen, der zwischen einem Viertel und einem Drittel aller Krebstodesfälle verursacht. Weitere Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum, eine zu kalorienreiche Ernährung mit zu wenig Obst und Gemüse sowie zu viel tierischem Fett und zu wenig Bewegung. Auch vor hohem Fleischkonsum als möglichem Belastungsträger wird gewarnt. Infektionen wie Hepatitis B, Umweltgifte, ionisierende Strahlungen wie Röntgenstrahlen und UV-Licht gelten ebenfalls als krebsfördernd. Die Erkrankung kann auch genetische Ursachen haben, weshalb sich Menschen, in deren Verwandtschaft bereits Krebs aufgetreten ist, besonders aufmerksam der Früherkennung widmen sollten.

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