PET-CT

PET-CT

Die Technik des Positronen-Emissions-Tomographen (PET) liefert wertvolle Hinweise über die Beschaffenheit von Gewebe und ermöglicht die Unterscheidung zwischen bösartigen und gutartigen Gewebearealen. Dies erfolgt über die Messung des Zuckerstoffwechsels im Körper, der bei bösartigen Tumoren stark erhöht ist, da Krebszellen für ihr rasches Wachstum viel Energie benötigen. Selbst kleinste Tumoren und Metastasen können so mit einer mehr als 90 prozentigen Genauigkeit aufgespürt werden.

Der Patient erhält intravenös eine Zuckerlösung, die mit einem schwach radioaktiven Element angereichert ist. Überall im Körper, wo ein erhöhter Zuckerstoffwechsel stattfindet, wird diese Lösung für kurze Zeit vermehrt angereichert. Diese Anreicherung erkennt der Arzt bei der Messung, sie deutet auf einen Tumor hin. Auch Tochtergeschwüre können im gesamten Körper dreidimensional dargestellt werden, was eine wesentlich genauere Planung und Kontrolle der weiteren Behandlung ermöglicht. Bereits 14 Tage nach einer Chemotherapie sind Aussagen über den Therapieerfolg möglich.

Die Strahlenbelastung einer PET-Untersuchung entspricht etwa der jährlichen natürlichen Strahlenbelastung in Deutschland. Bis vor wenigen Jahren stand diese Methode nur wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verfügung, unterdessen wird sie auch in modernen radiologisch-nuklearmedizinischen Praxen angewandt.

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